Im oft glühend heißen Sommer ist es zu heiß, oft auch zu voll in Dalt Vila, in Eivissas Festungs-Stadt. Doch im Frühling ist es ideal, diesen Ort des Weltkulturerbes zu entdecken. Dann gehören die Gassen mit den weiß getünchten Häusern, die Treppen mit den abgewetzten Stufen (fast) Ihnen alleine.
Beginnen Sie Ihre kleine Entdeckungsreise durch das Tor mit der Zugbrücke. Sie kommen durch den ehemaligen Waffenhof. Hier lagerten die Hellebarden, die Schwerter und die Bögen mit den Pfeilen und wurden von den Stadt-Soldaten benutzt, wenn die Festung angegriffen wurde. Übrigens: Dalt Vila wurde niemals besiegt.
Gehen Sie vom großen Platz nach links und auf die Festungsanlage mit traumhaftem Blick über den Hafen und das Meer. Dann weiter im Uhrzeigersinn: das alte Rathaus, das alte Kloster mit dem Innenhof. Links liegt der Eingang zum „Piraten-Tunnel“. Er war der schnellste Weg der Korsaren von der Festung zu ihren Schiffen, wenn am Horizont die Segel der gefürchteten Seeräuberschiffe auftauchten. Jetzt können Sie weiter der Hauptstraße folgen oder ein paar Treppen nehmen – alle führen zur Kathedrale. Sie wurde als Dank für den Sieg des christlichen Heeres über die damals herrschenden Mauren (Jahr 1235) erbaut. Nehmen Sie sich Zeit für den Blick in die Innenhöfe der fast 1000 Jahre alten Paläste, nehmen Sie einen Kaffee in einer der wenigen bereits geöffneten kleinen Bars.
Hier Ihr Bummel in Bildern:
Entdecken Sie weiter die Festungs-Stadt: den Platz vor der Kirche, auf dem im Mittelalter Sklaven verkauft wurden. Besuchen Sie die Ausstellungen in den Pulverkammern, den Festungs-Bollwerken, entdecken Sie den alten Friedhof und, und, und. Sie werden es an einem Tag nicht schaffen, also kommen Sie am nächsten Tag wieder. Sie werden erleben, was nur wenige kennen: Dalt Vila im ruhigen Ibiza-Frühling…




